Kunst Kalender Buch 2027
Liebe Freundinnen und Freunde,
meine Agenda Artística Astrológica 2027 ist fertig – ein zweisprachiger Kunstkalender auf Spanisch und Deutsch, der Euch durch das kommende Jahr begleiten soll.
Er enthält 14 Reproduktionen in Vollfarbe von Cyanotypien, die ich unter der Sonne Teneriffas geschaffen habe. Jeder Monat beginnt mit einem Mondkalender, der die Neu- und Vollmonde zeigt sowie den Weg des Mondes durch die Tierkreiszeichen. Im ganzen Kalender ist viel Platz zum Schreiben, Zeichnen oder einfach zum Kritzeln. Auf einigen Seiten findet Ihr außerdem eine Auswahl an Texten und Gedanken, die mich im vergangenen Jahr begleitet haben.
Den Kalender gibt es in DIN A5 und DIN A6.
Da ich die Kalender im Voraus drucken lasse und die Auflage begrenzt ist, brauche ich verbindliche Bestellungen bis zum Stichtag. Leider wird es keinen Nachdruck geben. Wenn Ihr einen Kalender möchtet, schickt mir Eure verbindliche Bestellung bitte bis Ende Oktober 2026 und gebt an, welches Format Ihr bevorzugt (DIN A5 oder DIN A6).
Am Wochenende vom 31. Oktober und 1. November veranstalte ich ein „Offenes Atelier“, bei dem die letzten Kalenderbücher erworben werden können. Adresse und Uhrzeiten auf Anfrage.
Den Preis und weitere Informationen schicke ich Euch gerne auf Anfrage.
Ich hoffe, die Agenda gefällt Euch und begleitet Euch durch das Jahr 2027, und sei es nur eine kleine Weile.
Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,
ich bin Künstlerin und Kunstlehrerin und möchte Euch zu einem kreativen Workshop im Tonmodellieren einladen.
Im Mittelpunkt stehen die Freude am Gestalten, der Austausch von Ideen und das Arbeiten mit den Händen. Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Ich habe viele Jahre in Spanien gelebt, bevor ich nach Berlin gezogen bin. Wenn Ihr mögt, können wir im Workshop ganz entspannt und ungezwungen ein wenig Spanisch sprechen. Spanischkenntnisse sind aber nicht erforderlich.
Der Workshop findet in Lichterfelde-Ost statt, entweder in meinem Atelier oder, wenn das Wetter mitspielt, in unserem Gemeinschaftsgarten. Die Termine sind flexibel und richten sich nach der Zahl der Interessierten.
Die Plätze sind begrenzt. Wenn Ihr mehr wissen möchtet, meldet Euch gerne bei mir.
Schreibt mir einfach eine Nachricht an:
Mein neuestes Werk – ein gebranntes Keramikstück auf einem
säulenartigen Sockel – ein Unikat – ein Fragment einer Erinnerung von
mir, die ich längst vergessen glaubte.
Wie ein Relikt, das aus einer inneren Landschaft geborgen wurde,
trägt dieses Werk Spuren einer vergessenen Sprache. Seine keramische
Oberfläche zeigt Zeichen, Abdrücke und Spuren, die zwischen
Erinnerung und Vorstellung zu schweben scheinen. Auf einer dunklen
Metallsäule ruhend, wird das Fragment zum Gefäß für das, was
unterhalb des bewussten Erinnerns fortbesteht. Es ist nicht die
Erinnerung selbst, die wiederkehrt, sondern ihr Rückstand – von der
Zeit verändert und doch fähig, durch Textur, Form und materielle
Präsenz zu sprechen.
Ein Totem ist ein archetypisches Symbol für die tiefe Verbundenheit zwischen Mensch und Natur – verkörpert in Tieren, Pflanzen, Bergen, Flüssen oder Quellen. Es spiegelt das Bewusstsein, zur natürlichen Welt zu gehören, verwurzelt im kollektiven Unbewussten und in der transpersonalen Dimension menschlicher Erfahrung.
In der heutigen technisch vermittelten Welt schwindet dieses Bewusstsein zusehends, und mit ihm eine wesentliche Quelle spiritueller Tiefe und individueller Kreativität.
Als symbolische Formen vermitteln Totems zwischen dem kollektiven Unbewussten und dem individuellen Bewusstsein. In allen Kulturen wurde dieses Verständnis durch Mythen, Rituale und totemistische Bilder bewahrt.
In meiner künstlerischen Praxis erscheint das Totem-Motiv als wiederkehrende symbolische Struktur. In Gemälden und in meinen Totem-Skulpturen erforsche ich das Verhältnis zwischen archaischer Erinnerung, innerer Erfahrung und den spirituellen Dimensionen der Natur. Meine Arbeit ruft universelle archetypische Energien wach und versucht, das Ursprüngliche und das Transpersonale durch zeitgenössische Kunst erfahrbar zu machen.
Im November 2025 habe ich an der artbook.berlin teilgenommen, der jährlichen Messe für Künstlerbücher und kleine Verlage im Kunstquartier Bethanien in Berlin-Kreuzberg. Drei Tage lang habe ich eine Auswahl meiner Arbeiten präsentiert, gemeinsam mit Buchkünstlerinnen und -künstlern, Druckgrafikerinnen und -grafikern sowie unabhängigen Verlagen aus Berlin und darüber hinaus.
Es war eine wunderbare Gelegenheit, andere Künstlerinnen und Künstler kennenzulernen und meine Arbeit einem neuen Publikum in der Stadt zu zeigen, die ich heute mein Zuhause nenne. Mein besonderer Dank gilt Cornelius und Hanneke für die ausgezeichnete Organisation und die herzliche Gastfreundschaft.
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