Meine Skulpturen entstehen aus der Begegnung von Material und Erinnerung – aus Holz, Steinzeug, Keramik und Blattgold. Ihre Oberflächen tragen Spuren der Zeit und erzählen von Veränderung und Verwandlung.
Jedes Werk folgt einer eigenen abstrakten Bildsprache, die aus der Stille und dem genauen Hinsehen wächst: mythische Zeichen, organische Formen, eine leise, beinahe kalligrafische Handschrift, die nichts erklären will, sondern etwas in uns anklingen lässt.
Jede Skulptur ist ein Unikat, entstanden in meinen Ateliers in Caracas, Teneriffa und Berlin.
Meine Skulpturen beginnen mit Materialien, die ihre eigene Erinnerung in sich tragen. Viele wurzeln im sogenannten „Tea“-Holz, dem Kernholz der Kanarischen Kiefer: dunkel, harzreich, langsam gewachsen und von großer Ursprünglichkeit.
In dieses Holz füge ich hochgebrannte Keramik ein, geformt, geprägt und mit reliefartigen Zeichen versehen, die aus dem Ton selbst hervorzuwachsen scheinen, statt ihm aufgesetzt zu sein.
Blattgold fängt das Licht ein und lenkt den Blick auf das Wesentliche. Farbflächen verleihen jeder Form Wärme, Spannung oder Stille. Ob Totem, Relief oder beidseitig gestaltete Assemblage – diese Skulpturen aus verschiedenen Materialien entstehen zwischen Teneriffa und meinem Berliner Atelier. Holz, Ton und Gold verbinden sich zu abstrakten Werken, die auf leise Weise von Erinnerung, Herkunft und Verwandlung erzählen.